Blog

Nicht mehr blind im Internet

Sind Sie noch blind im Internet oder wissen Sie eigentlich, wer nach Ihnen im Internet sucht und nach welchen Stichworten? Wissen Sie ob dabei die Besucher mit einem Desktop, einem Tablet oder eine Mobiltelefon von unterwegs auf Ihre Seite zugreifen? Oder wissen Sie, welche Unterseiten Ihrer Webseite am besten funktionieren oder wo Sie den meisten Umsatz, die meisten Leads generieren? Vermutlich nicht, den ein Grossteil der KMU hat das keine entsprechende Analysesoftware installiert und ist damit blind im Internet.

Dabei ist es ein leichtes entsprechend rasch aussagekräftige Daten und Feedbacks zu erhalten. Der Marktführer im Bereich Online Daten Google bietet ein Tool an, welches kostenlos und mit wenig Aufwand integriert werden kann. Denn nur wer weiss, von welchen Grössen, Quellen und Suchanfragen eine Webseite lebt, kann entsprechend daraufhin optimieren und langfristig erfolgreich sein mit seiner Webseite.

Sie werden wissen, wie viele Besucher Sie auf Ihrer Website haben

Jeder Marketingplan hat, neben qualitativen Formulierungen und Visionen auch harte Fakten und Ziele. Diese Zahlen muss messen und laufend verbessern. Neben einer klassischen Finanzbuchhaltung (gemessen mit Umsatz) bietet eine Websitestatistik die Basis für die Erfolgsmessung.

Grundsätzlich kann eine Website-Statistik erstens rasch einen Eindruck über Grösse und Volumen verschaffen und zweitens Ideen für die Verbesserung des Webauftritts beitragen. Nachfolgende Bereiche werden kurz durchleuchtet und vorgestellt anhand des kostenlosen Werkzeuges Google Analytics:

  1. Besucher
  2. Quellen
  3. Inhalt (Content und Keywords)
  4. Besucherverlauf
  5. Abbruchraten und Exits

Die Rubrik Besucher

In dieser Rubrik erkennen Sie gleich mal, wie viele Besucher in einem bestimmten Zeitintervall (Standardeinstellung: die letzten 30 Tage) auf Ihrer Website waren. Zudem sehen Sie u.a. die Anzahl der aufgerufenen Seiten, die Anzahl der angesehen Seiten pro Besuch und die durchschnittliche Besuchsdauer.

Tipp: Wenn Sie diese wenigen Zahlen monatlich in einer Tabellenkalkulation notieren, können Sie gut verfolgen, wie sich diese Werte im Laufe der Zeit verändern. Wenn Sie aktive Website-Promotion betreiben, dann müssen sich die Zahlen von Monat zu Monat (massiv) verbessern!

Unter „Besucher – Mobil – Übersicht“ sieht man, wie viele mobile Benutzer (Surfer die den Auftritt per Tablets oder Smartphones besuchten) auf der Site waren. Bei Werten über ca. 25% sollte man sich überlegen, den Webauftritt auch für mobile Geräte anzubieten, falls man es noch nicht hat.

Beim Redesign einer Website sollten Sie unbedingt darauf achten, dass sich diese auch für mobile Geräte (Responsives Webdesign) eignet.

Besucherquellen

Unter „Besucherquellen – Quellen – Alle Zugriffe“ erhalten Sie die Übersicht, wer Ihnen Besucher zuführt. Normalerweise liegt hier an der 1. Stelle die Suchmaschine Google, andere Suchmaschinen wie z. B. Bing und direkte Links (Der Link wurde direkt im Browser eingegeben). Interessant ist hier auch zu sehen, wie viele Seiten die Besucher betrachtet haben und wie lange sie sich auf dem Server aufgehalten haben. So erkennt man auch die guten Linkquellen. Suchen Sie weiter nach ähnlichen Linkquellen und versuchen Sie, einen Backlink zu organisieren.

Unter „Suchmaschinenoptimierung – Suchanfragen“ erkennt man schnell, nach welchen Begriffen die Besucher gesucht haben und wie viele Klicks diese auf unserem Auftritt generiert haben. Des weiteren wird die durchschnittliche Position des Schlüsselwortes in den Rankins angezeigt und wie hoch die durchschnittliche Klickrate ist.

Unter „Suchmaschinenoptimierung – Geographische Zusammenfassung“ erfahren Sie, aus welchem Land die Suchenden stammen. Falls Sie z. B. eine österreichische Firma betreiben, die nur im Inland tätig ist: Ist der Umsatz vergleichsweise gering, kann es also darin liegen, dass Sie zuviele Besucher aus dem Ausland auf der Website haben. Versuchen Sie ggf. mehr lokales Marketing zu betreiben.

Die Rubrik Content

Unter „Website-Content – Aufschlüsselung nach Content“ sieht man sehr gut, welche Inhalte beliebt resp. unbeliebt sind. Zudem ist ersichtlich, wie die durchschnittliche Verweildauer pro Seite lautet.

Bei der „In-Page-Analyse“ sieht man die entsprechende Webseite. Bei den einzelnen Links ist ersichtlich, wie oft dieser angeklickt wurde.

Praktisch: die Dashboards mit Benachrichtigungen

Sie haben keine Zeit für eine regelmässige Prüfung Ihres Analytics-Accounts? Dafür sind die Benachrichtigungen da. Lassen Sie sich per E-Mail informieren, wenn sich auf Ihrer Website etwas besonderes ereignet hat. Werden definierte Werte überschritten oder unterschritten, erhalten Sie automatisch eine Info!

Post a comment