Die Performance der eigenen Webseite zu messen ist unabdingbar, jedoch sollte man auch sicherstellen, dass beim Tracking alles korrekt funktioniert. Häufige Fehler auf Google Analytics vermeiden ist nämlich wichtig. Denn verfälschte Daten können einen Einfluss darauf haben, welche Entscheidungen und Massnahmen wir bezüglich unserer Webseite treffen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass beim Analytics Report auch alle Angaben korrekt sind. Wir stellen 5 Analytics Fehler vor, die häufig auftreten, und erklären wie man diese behebt.  

 

Eigene Sitzungen tracken

 

Bei Tracken geht es unter anderem darum zu sehen, wer wie oft die eigene Webseite besucht. Uns interessiert aber nicht wirklich, was wir selbst auf der Webseite tun. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Sitzungen nicht zu tracken, um keine falschen Daten zu generieren, die das Tracking am Ende verfälschen könnte. Dieser Google Analytics Fehler lässt sich leicht vermeiden.

Um die eigenen Besuche auf der Webseite nicht zu tracken, müssen Filter aufgesetzt werden, die veranlassen, dass Webseitenbesuche von deiner IP-Adresse im Tracking nicht mehr angezeigt werden. Das kannst Du im Filter-Menü von Google Analytics einstellen. 

 

Analytics Fehler

 

Bot Filter nicht verwenden

 

Bots sind nervig. Besonders dann, wenn sie die Daten zum Traffic auf Deiner Webseite verfälschen. Wir möchten natürlich deren Besuche nicht im Tracking verzeichnet haben. 

Um dieses Problem zu lösen, kann man bei Google Analytics einen spezifischen Filter aktivieren. Dazu klickst Du in den Admin-Einstellungen auf ‘View Settings’ und klickst bei der Überschrift ‘Bot Filtering’ auf das Kästchen. Nun werden alle bekannten Bots vom Tracking ausgeschlossen und werden in Deinem Analytics Report nicht mehr auftauchen.

 

Analytics Fehler

 

Spam Webseiten als Traffic verbuchen

 

Ob und wie stark Du von diesem Problem betroffen bist, hängt davon ab, wie beliebt Deine Webseite ist. Beliebte Seiten ziehen nun mal den Besuch von sogenannten Spam Webseiten an. Normalerweise führen solche Webseiten zu keinem Referral Traffic, doch je nachdem kann es sein, dass du auf einmal von diesen unseriösen Anfragen überhäuft wirst.

Um zu sehen, ob Du von diesem Problem betroffen bist, kannst Du bei Google Analytics die Datumsspanne auf 3 Monate setzen und Dir danach den Referrals report anschauen. Siehst Du dort verdächtige Domains, die Dir viele Anfragen beschert haben, so stellen Soam Webseiten höchstwahrscheinlich ein Problem für Dein Tracking dar.

Achtung: Klicke nicht auf die verdächtigen Domains, da diese eventuell Spyware oder Malware enthalten können. 

Erstelle stattdessen eine Liste und schliesse sie anhand von einem Filter vom Tracking aus. gehe in der Admin-Ansicht auf den Menüpunkt ‘Filter’ und setze das ‘Filter Field’ auf Campaign Source. Gib dann im Feld ‘Filter Pattern’ die verdächtigen Spam Domains an und trenne die einzelnen Webseiten mit einem Pipe-Zeichen (|).

 

Analytics Fehler

 

Kampagnen nicht richtig tracken 

 

Indem man spezifische Kampagnen trackt, kann man Daten wie Traffic und Conversions überwachen, gesondert von allen restlichen, allgemeinen Trackingdaten. Um eine bestimmte kampagne tracken zu können, muss man über einen zugehörigen, spezialisierten Link verfügen. Diesen kann man mit einem sogenannten URL Builder erstellen. Wie das genau funktioniert, haben wir bereits in diesem Artikel beschrieben.

Dieses Problem taucht hauptsächlich auf, wenn die URL, die im URL Builder erstellt wurde, nicht korrekt kopiert und in die Kampagne eingefügt wurde. Oder wenn beim Ausfüllen im URL Builder die falsche Landing Page eingegeben wurde. Um diesen Fehler zu beheben, erstellt man einfach nochmals einen neuen Link im URL Builder und kontrolliert alle Angaben, bevor man ihn weiterverwendet. Danach sollte getestet werden, ob das Tracking nun korrekt funktioniert.

 

Fehlende Google Ads Daten

 

Dieses Problem taucht auf, wenn man die Destination URL der Google Ads bei Google Analytics nicht angegeben hat. Um diesen Fehler in Zukunft zu vermeiden, kann man entweder jede URL manuell eintragen, oder diesen Prozess automatisierten. Dadurch werden die Google Ads Daten automatisch getrackt, und man sieht, was die Besucher der Webseite nach dem Anklicken der Ads für Aktionen getätigt haben.

Um die Ads automatisch zu tracken, muss man im eigenen Google Ads-Konto auf das Settings Icon klicken, danach zu Account Setting weitergehen, die Option ‘Preferences’ auswählen, danach auf ‘Auto Tagging’ klicken, wo man dann das Tracking aktiviert, indem man ‘Yes’ anwählt.

 

Stellt man sicher, dass sich keiner dieser weit verbreiteten Google Analytics Fehler in den eigenen Daten eigeschlichen hat, so kann man auf diesen Daten aufbauen und nötige Anpassungen machen, um den Erfolg der Webseite zu steigern.

 

Du hast noch Fragen zu diesem Thema? Dann wende dich an uns – ganz unverbindlich. Wir von der Analytics Agentur bieten Dir gerne ein kostenloses Beratungsgespräch an.