Content Planung leicht gemacht: 5:3:2 System in Kombination mit der Popcorn Methode anwenden

Content Planung leicht gemacht: 5:3:2 System in Kombination mit der Popcorn Methode anwenden

Der eigentliche Aufwand bei der Content-Produktion liegt hauptsächlich im Anfangen. Daher ist es wichtig, dass Du zu Beginn eine Content Planung machst. Wie Du Deine Inhalte in Content Snacks aufteilen kannst und warum auch Du Content Tage einplanen solltest, erläutern wir in diesem Artikel.

In unserem vorgängigen Blogartikel haben wir Dir die 5:3:2 Methode erläutert. Nun werden wir etwas genauer darauf eingehen, wie Du die Inhalte in Kombination mit der Popcorn Methode wiederverwenden kannst.

So wird die Content-Strategie in Kombination mit der Popcorn Methode umgesetzt

Um die Content-Produktion möglichst effektiv und produktiv zu gestalten, ergibt es Sinn, wenn Du Dir einmal im Monat ein paar Stunden oder auch einen Tag Zeit nimmst, um alle Inhalte zu planen.

Am besten folgst Du dem Prinzip vom Grossen ins Kleine. Das bedeutet Du produzierst viel im Voraus vor und teilst die Inhalte hinterher in kleinere Content Snacks auf. Diese kannst Du dann einer nach dem anderen veröffentlichen. So musst Du nicht immer wieder aufs Neue anfangen.

Wenn es ans Veröffentlichen geht, hilft dir die Popcorn Methode, das Maximum aus Deinen erstellten Inhalten rauszuholen.

Die vorbereiteten Inhalte zu Traffic, Branding und Commerce sollen nun sinnvoll aufgeteilt und veröffentlicht werden. Das erreicht man, indem man jedem seiner Kanäle, zum Beispiel Facebook, LinkedIn und Instagram zwei bis drei fixe Wochentage zuteilt und jedem dieser Tage ein bestimmtes Thema. Beachte dabei aber immer die Gewichtung der Themen nach dem 5-3-2 System.

Bei der Aufteilung der Themen kannst Du Commerce erst weglassen. Kommerzielle Inhalte fliessen entweder parallel oder als Shadow Post am Ende eines anderen Inhaltes ein.

Am besten ist es, wenn Du immer 10, 20 oder sogar 30 Inhalte die nach dem 5-3-2 System aufteilbar sind, vorproduzierst.

Diese kannst Du dann in Form von Snacks nach und nach veröffentlichen. Eine Powerpoint Präsentation mit 30 Slides kannst du zum Beispiel in drei mal zehn Slides aufteilen.
Das hilft Dir, so regelmässig und so häufig wie möglich etwas zu posten. Das wiederum hilft Dir, nicht vergessen zu werden.

Am wichtigsten ist es dranzubleiben – und zwar für mindestens acht bis zwölf Wochen am Stück.

Daher gehört zu der Content Planung, dass Du am besten schon vier bis zwölf Wochen im Voraus planst, was du posten möchtest.

Content Planung und Content Tage

Ein Content Tag ermöglicht besonders effektive Vorarbeit und spart Dir viel Zeit.

Hier ein Beispiel anhand einer Video Produktion:
Ein Video zu drehen ist aufwendig. Man muss das Equipment einrichten, die Beleuchtung anpassen, den Text einsprechen und so weiter.

Mithilfe eines cleveren Konzepts kannst Du vieles an einem Tag erledigen. Wenn Du bereits zu Beginn weisst, dass Du mehrere Videos benötigen wirst, ist es sinnvoll ihren Dreh an einem Tag zu machen. So musst Du den ganzen Aufbau nur einmal machen und nicht jeden Tag wieder von vorne anfangen.

Da Du mehrere kleine Häppchen posten möchtest, solltest du immer im Hinterkopf behalten, wie Du Deine Inhalte aufteilen kannst.

Sagen wir Du planst ein Video mit mehreren Kapiteln, dann solltest Du direkt drei Videos hintereinander drehen, um Arbeit beim Schneiden zu sparen.

Die Popcorn Methode einfach erklärt

Die Popcorn Methode ist nichts anderes, als Deine Inhalte zu recyceln.

Definiere hierfür fixe Wochentage mit fixen Themen. Um dieses Vorgehen optimal zu managen, kannst du mit einem Tool wie Trello oder Asana arbeiten. Diese Tools eignen sich wunderbar für die Content Planung.

Du musst Dir auch nicht für jeden Post etwas komplett Neues ausdenken. Vieles kannst Du ganz einfach nach 60 bis 90 Tagen recyceln, dabei genügt es schon, den Inhalt einfach etwas umzuschreiben oder die Grafik etwas umzugestalten.

Entlastung durch einen Account Take-Over

Eine weitere Möglichkeit, um Dich zu entlasten ist, einfach mal andere Leute schreiben zu lassen. Wenn andere positiv über Dich und Dein Unternehmen sprechen, ist das die beste Werbung überhaupt. Weil es eben nicht wie Werbung wirkt.

Dieses Vorgehen kannst Du zum Beispiel als Account Take-Over realisieren. Das bedeutet Mitarbeiter oder Lernende übernehmen nach vorher festgelegten Spielregeln für eine Woche oder sogar einen Monat Deinen Account auf einer bestimmten Plattform. Dabei ist es wichtig, die betreffende Person gut zu schulen und sich schon im Voraus gemeinsam auf Themen zu einigen.

Beschränke solche Übernahmen unbedingt auf nur eine Plattform zur gleichen Zeit. Du kannst auch Kunden einige Inhalte erstellen, und zum Beispiel mit einem bestimmten Hashtag kennzeichnen lassen. Um das zu fördern, kannst Du dazu animieren, Bewertungen dazulassen, zum Beispiel, indem Du QR Codes mit dem gewünschten Hashtag darunter an geeigneten Orten (zum Beispiel am Ausgang) aufhängst.

Fazit

Es ist vollkommen egal, um welche Uhrzeit und mit wie vielen Hashtags Du postest. Wichtig ist, dass Du alles, was Du aufbereitet hast, auch postest und Deinen Followern damit vermittelst, dass Du hier bist und ihnen weiterhelfen kannst.
Poste regelmässig informative und relevante Inhalte und Du wirst Erfolg haben!

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Bettina
Bettina

Schreiben war schon immer eine grosse Leidenschaft von mir. Bei der Analytics Agentur bin ich für die Content Creation verantwortlich.

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