Über den Gründer und Geschäftsführer Roger Basler de Roca

Analytics Agentur – Roger Basler – Interview FonTimes Zürich

1. Roger Basler, bitte erzählen Sie uns, wer Sie sind und vielleicht mit einem Stichwort: «Was Sie als
starke Persönlichkeit auszeichnet»?
Wir bauen digitale Geschäftsmodelle. Viele denken dabei: das ist Digitales Marketing, allerdings
ist digitales Marketing ein Baustein im Haus des digitalen Geschäftsmodelles. Was mich
vermutlich auszeichnet: Vernetztes denken und handeln

2. Wie kamen Sie auf die Idee Ihrer Firmengründung der Analytics Agentur RBR? Wann war das?
Ich komme ja aus der IT und hatte immer ein Faible für Daten und Algorithmen. Ich durfte
bereits 2012 eine Agentur aufbauen von 5 auf 26 Personen und wollte aber nicht mehr so gross
werden. Nach 2 gescheiterten Versuchen im eCommerce Bereich merkte ich aber: es braucht
mehr Fundament und damit fingen wir wieder an. Über viele Projekte darf und kann ich aber
nicht öffentlich sprechen, darum kam die Idee mit den Plattformen, den Büchern und dem
Podcast um das Wissen trotzdem allen zugänglich zu machen.

3. Sie haben mehrfache Auszeichnungen. Sie sind ein Experte mit Erfolgsgeschichten. Können Sie
eine Erfolgsgeschichte als Beispiel nennen?
Die Auszeichnungen sind wohl vor allem Bewertungen und Feedbacks 😉 Eine Erfolgsgeschichte
ist sicherlich, dass es immer weiter geht, auch wenn man manchmal dunkle Stunden hat.

4. Viele denken Online Marketing ist eine teure Investition mit kaum Rendite. Wir brauchen in
dieser angespannten Corona-Krise einen Muntermacher. Wie überzeugen Sie Skeptiker? Wer
sind Ihre Kunden?
Unser Kunden wissen vor allem eins: wir können Aufwände sichtbar machen, das heisst: auch
wenn es vorerst kostenlos scheint, es ist nie umsonst. Denn: wir messen alles: von den
Grundlagen über die Reichweite und Effizienz der Inhalte bis hin zur Konvertierung auf Websiten
und können damit auch den Customer-Lifetime-Value sichtbar machen und die Werbekosten auf
einen Customer-Acquisistion-Cost Betrag herunter brechen.

5. Dann ist Online Marketing ein Weg der Zukunft auch in wirtschaftlichen Krisen?
Ich denke, alles was vernetzt und integriert ist, hat Zukunft. Dazu gehören auch clevere,
messbare Konzepte im Printbereich oder Out-of-Home. Alleine digital muss nicht sein, es muss
zur Geschäftsidee, der Ziel-Persona und dem Ökosystem passen.

6. Sie schreiben von Evergreen. Was ist damit gemeint mit gutem Content?
Evergreen sind Tannenbäume und die sind ja ganzjährig grün. Damit meinen wir also Inhalte, die
nichts an der Gültigkeit und Hilfsbereitschaft verlieren und damit nicht irgendwelchen Trends
oder Saisons unterliegen.

7. Sie geben in Workshops und Kursen, aber auch mit Ihren Büchern viele wertvolle Ratschläge.
Wie lässt sich viel Theorie in die Praxis umsetzen?
Es ist wohl eher umgekehrt: die Praxis und Erfahrung führt zur Theorie. So sind zum Beispiel die
7C des Social Algorithmus entstanden, oder unser 5:3:2 System von Traffic : Branding :
Commerce, aber auch die AHA Methode: das Angebot hinter dem Angebot, und vieles mehr.

8. Digitale Transformation steht noch ziemlich am Anfang. Sie sind Buchautor und schreiben: Was
Führungspersonen über die Digitale Transformation wissen müssen?
Es geht vor allem um die Einstellung. Digitale Transformation heisst nicht, ich mache ein
Papierformular zum PDF und gut ist. Es geht darum, dass vieles vernetzter und integriert ist, es
braucht Vertrauen und Fokus, denn wir leben in einer Ökonomie der Aufmerksamkeit. Der Fokus
muss aber immer sein: bestehende Kunden belohnen und gemeinsam wachsen. Absolute
Reichweite und Likes als Ziel, das ist vorbei. Und wer noch denkt mit Office365 ist man digital
transformiert, der oder die hat es noch nicht verstanden. Ich glaube wir sehen die Resultate vor
allem jetzt.

9. Wo sehen Sie im Online Business noch Potenzial?
Überall da, wo stationäre Firmen, aber auch Beraterinnen und Berater, Dienstleister und
Produzten die digitalen Möglichkeiten nutzen um analog mit den Menschen zu kommuniziere
und interagieren. A

10. Welche Wünsche haben Sie an potenzielle Kunden?
Lassen Sie uns einen Kaffee trinken und haben Sie bitte Ihre Analytics Zahlen, sowie eine A-B-C
Kundenliste dabei und dann sprechen wir einmal.

@FonTimes Zürich, 23. März 2020 – Manuela Olgiati

 

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