ChatGPT Ads Schweiz: So schaltest du Werbung in ChatGPT
Schweizer Unternehmen können jetzt ChatGPT Ads schalten. Der OpenAI Ads Manager ist für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verfügbar und ermöglicht es, eigene Kampagnen zu erstellen.
Damit entsteht ein neuer Werbekanal in einer Umgebung, in der Menschen aktiv recherchieren, Angebote vergleichen und Entscheidungen vorbereiten. Im Gegensatz zu Google Ads basiert die Ausspielung nicht hauptsächlich auf einzelnen Suchbegriffen. Entscheidend ist der Kontext eines Gesprächs.
Doch wie kannst du ChatGPT Ads in der Schweiz schalten? Wie funktioniert der Ads Manager? Welche Einstellungen stehen zur Verfügung? Und lohnt sich ein erster Test bereits?
In diesem Artikel zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Kampagne erstellst und worauf du bei der Planung achten solltest.
Kurz zusammengefasst
Der OpenAI Ads Manager ist für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verfügbar, befindet sich jedoch weiterhin in der Beta. Anzeigen können unterhalb passender ChatGPT-Antworten erscheinen und wahlweise auf Views, Klicks oder Conversions optimiert werden. Anders als bei klassischen Suchanzeigen stehen dabei nicht einzelne Keywords im Mittelpunkt. Eine wichtige Rolle spielen der Kontext des aktuellen Gesprächs und sogenannte Context Hints, mit denen Unternehmen relevante Themen und Gesprächssituationen beschreiben. Das derzeitige Mindest-Tagesbudget für Werbekonten in Schweizer Franken beträgt CHF 20. Da bislang nur wenige Ergebnisse aus einzelnen Kampagnen veröffentlicht wurden, ist es für verlässliche und branchenübergreifende Benchmarks noch zu früh.
Was sind ChatGPT Ads?
ChatGPT Ads sind bezahlte Anzeigen, die direkt in ChatGPT ausgespielt werden. Sie erscheinen unterhalb einer Antwort und sind klar als gesponserter Inhalt gekennzeichnet.
Eine Anzeige kann folgende Elemente enthalten:
- Name des werbenden Unternehmens
- Unternehmenslogo
- Titel
- Beschreibung
- Bild
- Link zur Zielseite
Die Anzeigen sind visuell von der eigentlichen ChatGPT-Antwort getrennt. Laut OpenAI haben Werbetreibende keinen Einfluss auf die generierten Antworten. Sie können weder Inhalte verändern noch bestimmen, welche Unternehmen oder Produkte ChatGPT innerhalb einer Antwort empfiehlt. Eine ausgespielte Anzeige bedeutet deshalb auch nicht, dass ChatGPT oder OpenAI das beworbene Angebot empfiehlt.
Sind ChatGPT Ads in der Schweiz verfügbar?
Ja. Der Self-Service Ads Manager ist aktuell auch für Unternehmen mit Sitz in der Schweiz verfügbar.
Entscheidend ist der Sitz der juristischen Person, die als Werbetreibende auftritt und die Rechnungen bezahlt. Das Erstellen eines OpenAI-Kontos allein reicht nicht aus. Das Unternehmen muss für die Werbung und Abrechnung in einem unterstützten Land registriert sein. Der OpenAI Ads Manager befindet sich weiterhin in der Beta. Die Benutzeroberfläche, verfügbare Funktionen, Kampagnenziele und Anforderungen können sich deshalb noch verändern.
Für Unternehmen, die ChatGPT Ads in der Schweiz testen möchten, ist ein Zugang über ads.openai.com möglich.
Wer sieht Werbung in ChatGPT?
ChatGPT Ads können Nutzern des kostenlosen ChatGPT-Angebots und des Go-Plans angezeigt werden.
Keine Anzeigen erhalten aktuell Nutzer von:
- ChatGPT Plus
- ChatGPT Pro
- ChatGPT Business
- ChatGPT Enterprise
- ChatGPT Edu
Auch Konten, die als Nutzer unter 18 Jahren erkannt werden, erhalten keine Anzeigen. Zudem werden Anzeigen nicht in sensiblen oder regulierten Gesprächskontexten ausgespielt. Dazu gehören beispielsweise persönliche Gesundheitsfragen, psychische Gesundheit oder politische Themen.
Wie werden ChatGPT Ads ausgespielt?
Der grösste Unterschied zu klassischen Suchanzeigen liegt in der Art des Targetings. Während eine Anzeige bei Google Ads häufig aufgrund eines eingegebenen Suchbegriffs ausgespielt wird, orientieren sich ChatGPT Ads stärker am Kontext und an der Absicht des aktuellen Gesprächs. Für die Auswahl einer passenden Anzeige berücksichtigt OpenAI unter anderem das Thema der Unterhaltung, die vermutete Absicht des Nutzers, die Zielseite, den Anzeigentitel, die Beschreibung, die hinterlegten Context Hints sowie das geografische Targeting und weitere Kampagneneinstellungen. Wenn die Anzeigenpersonalisierung aktiviert ist, können zusätzlich ausgewählte Signale aus der weiteren ChatGPT-Nutzung berücksichtigt werden. Für Nutzer im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz ist personalisierte Werbung derzeit jedoch nicht verfügbar. Anzeigen können dort trotzdem anhand des Kontexts der laufenden Unterhaltung ausgewählt werden.
Was sind Context Hints?
Context Hints beschreiben Gespräche, Themen oder Situationen, in denen ein Angebot relevant sein könnte.
Sie funktionieren nicht wie klassische Exact-Match-Keywords. Eine bestimmte Formulierung garantiert deshalb nicht, dass die Anzeige bei genau diesem Satz ausgespielt wird.
Für eine SEO- und GEO-Agentur könnten Context Hints beispielsweise so aussehen:
- Ein Unternehmen möchte seine Sichtbarkeit bei Google verbessern.
- Ein Marketingteam will wissen, wie häufig seine Marke in KI-Antworten erwähnt wird.
- Ein KMU sucht Unterstützung bei SEO und Generative Engine Optimization.
- Ein Unternehmen verliert organische Reichweite und sucht nach einer neuen Strategie.
- Eine Marketingverantwortliche möchte ihre Website für Google und KI-Tools optimieren.
Formuliere Context Hints als reale Situationen deiner potenziellen Kunden. Eine lange Liste einzelner Keywords ist dafür weniger geeignet.
ChatGPT Ads Schweiz: Kampagne Schritt für Schritt erstellen
1. Ads-Manager-Konto einrichten
Die Erstellung und Verwaltung der Kampagnen erfolgt im OpenAI Ads Manager unter ads.openai.com.
Für die Einrichtung benötigst du ein OpenAI-Konto. Am besten verwendest du dafür deine geschäftliche E-Mail-Adresse.
Anschliessend musst du:
- dein Unternehmen erfassen
- dein Markenlogo hinterlegen
- das Abrechnungsprofil einrichten
- eine Zahlungsmethode hinzufügen
- die Kontoverifizierung abschliessen
- bei Bedarf weitere Teammitglieder einladen
Wichtig: Deine Anzeigen werden erst ausgeliefert, wenn die Kontoeinrichtung, Verifizierung und Abrechnung vollständig abgeschlossen sind.
2. Neue Kampagne erstellen
Der OpenAI Ads Manager ist ähnlich aufgebaut wie andere bekannte Werbeplattformen. Die Struktur besteht aus drei Ebenen:
Kampagne → Anzeigengruppe → Anzeige
Auf der Kampagnenebene legst du das Ziel, das Budget, die Laufzeit und das geografische Targeting fest.
Aktuell stehen drei Kampagnenziele zur Verfügung:
Views
Dieses Ziel eignet sich, wenn du möglichst viel Sichtbarkeit erreichen möchtest. Die Abrechnung erfolgt anhand der ausgelieferten Impressionen.
Clicks
Dieses Ziel eignet sich, wenn du Nutzer auf deine Website oder eine bestimmte Landingpage bringen möchtest. Die Abrechnung erfolgt pro gültigem Klick.
Conversions
Dieses Ziel optimiert die Kampagne auf ein ausgewähltes Conversion-Ereignis. Abhängig von der Kampagneneinstellung erfolgt die Abrechnung über gültige Klicks oder Impressionen – nicht direkt pro Conversion.
Für eine erste Kampagne mit einer neuen Landingpage kann das Ziel «Clicks» sinnvoll sein. Wenn das Conversion-Tracking bereits sauber eingerichtet ist und ausreichend Daten vorhanden sind, kannst du später auch eine Conversion-Kampagne testen.
3. Budget und Laufzeit festlegen
Beim Budget kannst du zwischen einem Tagesbudget und einem Gesamtbudget für die Kampagne wählen.
Mit einem Tagesbudget definierst du den durchschnittlichen Betrag, den deine Kampagne pro Tag ausgeben soll. Die tatsächlichen Tagesausgaben können schwanken. Laut OpenAI können die Ausgaben an einem einzelnen Tag bis zum Doppelten des gewählten Tagesbudgets betragen. Über den entsprechenden Sieben-Tage-Zeitraum sollen sie jedoch nicht mehr als das Siebenfache des Tagesbudgets erreichen.
Bei einem Gesamtbudget legst du fest, wie viel du während der gesamten Kampagnenlaufzeit maximal ausgeben möchtest.
Für neue Werbetreibende empfiehlt OpenAI den Einstieg mit einem Tagesbudget. So kannst du die Auslieferung und die ersten Ergebnisse beobachten, bevor du ein grösseres Gesamtbudget einsetzt.
Das aktuelle Mindest-Tagesbudget für ein Werbekonto in Schweizer Franken beträgt 20 CHF.
4. Standorte und Plattformen auswählen
Anschliessend legst du fest, in welchen Regionen deine Anzeigen ausgespielt werden sollen.
Je nach Konto und Kampagnentyp stehen neben Ländern auch weitere geografische Auswahlmöglichkeiten wie Regionen, Städte oder Postleitzahlen zur Verfügung. Die Verfügbarkeit kann sich je nach Markt unterscheiden.
Ausserdem kannst du geeignete Plattformen auswählen:
- Desktop-Web
- mobiles Web auf Android
- mobiles Web auf iOS
- Android-App
- iOS-App
Neue Self-Service-Konten können zunächst darauf beschränkt sein, nur im eigenen Heimatland Werbung zu schalten. Die Freigabe weiterer Länder kann von der Identitätsprüfung und den bisherigen Werbeausgaben abhängen.
5. Anzeigengruppe und Context Hints erstellen
Innerhalb der Kampagne erstellst du eine oder mehrere Anzeigengruppen.
Jede Anzeigengruppe sollte ein klares Thema oder Bedürfnis abdecken. Wenn du verschiedene Leistungen bewirbst, solltest du diese nicht wahllos in einer einzigen Anzeigengruppe mischen.
Eine mögliche Struktur wäre:
- Anzeigengruppe 1: SEO-Beratung
- Anzeigengruppe 2: GEO und Sichtbarkeit in KI-Tools
- Anzeigengruppe 3: Website-Analyse
- Anzeigengruppe 4: SEO- und GEO-Workshop
Für jede Anzeigengruppe kannst du passende Context Hints formulieren. Dadurch beschreibst du, in welchen Gesprächssituationen deine Anzeige relevant sein könnte.
So erstellst du eine ChatGPT-Anzeige
Auf Anzeigenebene legst du fest, was Nutzer später sehen.
Dazu gehören:
- Anzeigenname
- Ziel-URL
- Titel
- Beschreibung
- Anzeigenbild
- Trackingparameter
Titel und Beschreibung sollten den konkreten Nutzen deines Angebots verständlich machen. Allgemeine Werbeslogans ohne klaren Bezug zum Anliegen des Nutzers funktionieren in einem dialogorientierten Umfeld vermutlich schlechter.
Ein mögliches Beispiel für eine SEO- und GEO-Agentur:
Titel: In Google und KI gefunden werden
Beschreibung: SEO und GEO für mehr digitale Sichtbarkeit.
OpenAI empfiehlt, mehrere unterschiedliche Anzeigenvarianten zu erstellen. Die Varianten sollten nicht nur einzelne Wörter austauschen, sondern verschiedene Argumente und Anwendungsfälle abdecken.
Mögliche Blickwinkel wären:
- Besser bei Google gefunden werden
- In ChatGPT und anderen KI-Tools sichtbar werden
- Bestehende Sichtbarkeit analysieren
- Neue qualifizierte Anfragen gewinnen
- Unterstützung bei SEO und GEO erhalten
Das Anzeigenbild sollte einfach, klar und passend zur Botschaft sein. Überladene Motive oder rein dekorative Bilder erschweren es Nutzern, das Angebot schnell zu verstehen.
UTM-Tracking für ChatGPT Ads einrichten
Ohne sauberes Tracking kannst du zwar Klicks im Ads Manager sehen, aber nur eingeschränkt beurteilen, was die Nutzer anschliessend auf deiner Website tun.
Ergänze deshalb UTM-Parameter in deiner Ziel-URL.
Ein Beispiel:
https://deine-domain.ch/angebot?utm_source=chatgpt&utm_medium=paid&utm_campaign=chatgpt_ads_schweiz
Damit kannst du den Traffic in Google Analytics 4 oder einem anderen Analytics-System eindeutig zuordnen.
Im Ads Manager gibt es zusätzlich ein Feld für Abfrageparameter der Landingpage. Dort können beispielsweise dynamische IDs eingetragen werden:
campaign_id={campaign_id}&ad_id={ad_id}
Diese Parameter übertragen die internen IDs der Kampagne und Anzeige. Sie ersetzen jedoch nicht automatisch ein vollständiges UTM-Tracking.
Je nach Aufbau kannst du beide Varianten kombinieren:
utm_source=chatgpt&utm_medium=paid&utm_campaign=chatgpt_ads_schweiz&campaign_id={campaign_id}&ad_id={ad_id}
Zusätzlich solltest du relevante Conversions erfassen, beispielsweise:
- versendete Kontaktformulare
- Terminbuchungen
- Anmeldungen
- Käufe
- Downloads
- qualifizierte Leads
Kampagne prüfen und veröffentlichen
Vor der Veröffentlichung zeigt dir der Ads Manager eine Zusammenfassung der Kampagne und eine Vorschau deiner Anzeige.
Kontrolliere dabei:
- Ist das Kampagnenziel korrekt?
- Stimmen Budget und Laufzeit?
- Ist der richtige Standort ausgewählt?
- Führt die Ziel-URL auf eine passende Unterseite?
- Sind die UTM-Parameter vollständig?
- Passen Titel, Beschreibung und Bild zusammen?
- Entspricht die Anzeige den Werberichtlinien?
- Sind Verifizierung und Abrechnung abgeschlossen?
Nach dem Absenden wird die Kampagne überprüft. Wird eine Anzeige abgelehnt, kannst du den Ablehnungsgrund im Ads Manager einsehen, die Anzeige überarbeiten und erneut einreichen.
Welche Kennzahlen zeigt der Ads Manager?
Nach dem Kampagnenstart kannst du die Ergebnisse auf Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenebene auswerten.
Der OpenAI Ads Manager zeigt unter anderem:
- Impressionen
- Klicks
- Werbeausgaben
- Klickrate
- durchschnittlicher CPC
- durchschnittlicher CPM
- Conversions
Impressionen, Klicks und CTR können laut OpenAI bereits wenige Minuten nach der Auslieferung erscheinen. Die Kosten werden teilweise zeitversetzt aktualisiert. Wenn bereits Impressionen angezeigt werden, aber die Ausgaben noch bei null liegen, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass keine Kosten entstanden sind.
Die Ergebnisse lassen sich in Tabellen und Diagrammen ansehen oder als CSV-Datei exportieren.
Was kosten ChatGPT Ads?
Pauschale Klickpreise gibt es nicht. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem von der Kampagneneinstellung, dem Gebot, der Relevanz, dem Markt und der erzielten Klickrate ab.
Für Kampagnen mit dem Ziel «Clicks» empfiehlt OpenAI aktuell ein maximales Startgebot von ungefähr drei bis fünf US-Dollar pro Klick. Der Ads Manager kann zusätzlich anzeigen, ob ein Gebot voraussichtlich konkurrenzfähig ist oder die Auslieferung einschränken könnte.
Erste veröffentlichte Tests liefern sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Die Travel-Marketing-Agentur Propellic erreichte bei rund 46’000 Impressionen:
- 1,59 Prozent CTR
- 4,20 USD durchschnittlicher CPC
- rund 3’000 USD Werbeausgaben
Ein Test des Anbieters Synter erzielte bei knapp 130’000 Impressionen:
- 0,35 Prozent CTR
- 9,89 USD durchschnittlicher CPC
- 34,16 USD durchschnittlicher CPM
Zwischen den untersuchten Märkten gab es deutliche Unterschiede. Die Klickrate reichte im Synter-Test von 0,11 Prozent in Neuseeland bis zu 0,72 Prozent im Vereinigten Königreich.
Die Ergebnisse sind nicht direkt vergleichbar. Die Tests fanden in unterschiedlichen Märkten, Branchen und Zeiträumen statt und verfolgten verschiedene Ziele. Sie zeigen aber, dass die Kosten und Klickraten stark vom Gesprächskontext, vom Angebot, von der Anzeigenbotschaft und vom jeweiligen Markt abhängen können.
Lohnt sich ChatGPT Werbung für Schweizer Unternehmen?
Für ein endgültiges Urteil ist es noch zu früh. ChatGPT Ads befinden sich weiterhin in der Beta, und es fehlen belastbare Benchmarks für einzelne Branchen in der Schweiz.
Ein kontrollierter Test kann trotzdem interessant sein, besonders für Angebote, die zu typischen Recherche-, Beratungs- und Entscheidungssituationen passen.
Dazu gehören beispielsweise:
- Software und digitale Tools
- Weiterbildungen und Workshops
- Beratungsangebote
- Reisen und Tourismus
- komplexe Dienstleistungen
- erklärungsbedürftige Produkte
- B2B-Angebote
Weniger geeignet sind möglicherweise Angebote, nach denen kaum jemand in ChatGPT fragt oder deren Nutzen sich nicht sinnvoll mit einem Gesprächskontext verbinden lässt.
Für einen ersten Test mit ChatGPT Ads in der Schweiz empfiehlt sich deshalb ein klar begrenztes Setup:
- Wähle ein konkretes Angebot.
- Verwende eine passende Landingpage.
- Formuliere Context Hints als reale Kundensituationen.
- Erstelle mehrere unterschiedliche Anzeigen.
- Richte UTM- und Conversion-Tracking ein.
- Starte mit einem kontrollierbaren Budget.
- Bewerte nicht nur Klicks, sondern auch die Qualität des Traffics.
First-Mover-Chance oder teures Experiment?
ChatGPT Ads eröffnen Schweizer Unternehmen einen neuen Werbekanal in einer Umgebung, in der Nutzer aktiv nach Informationen und Lösungen suchen.
Der OpenAI Ads Manager ist übersichtlich aufgebaut und erinnert in seiner Grundstruktur an andere Werbeplattformen. Der entscheidende Unterschied liegt im Targeting: Nicht nur Keywords, sondern der Inhalt und die Absicht eines Gesprächs bestimmen, welche Anzeige relevant sein könnte.
Gleichzeitig ist die Plattform noch jung. Funktionen können sich verändern, Benchmarks fehlen und erste Tests liefern sehr unterschiedliche Ergebnisse. ChatGPT Ads Schweiz sollten deshalb aktuell nicht als Ersatz für Google Ads, Meta Ads oder LinkedIn Ads betrachtet werden.
Sinnvoller ist ein sauber aufgebautes Experiment mit einem klaren Angebot, einem begrenzten Budget und vollständigem Tracking.
Die entscheidende Frage lautet momentan nicht: Funktionieren ChatGPT Ads?
Sondern: Funktionieren ChatGPT Ads für unser Angebot und für die Gespräche, in denen unsere Zielgruppe nach einer Lösung sucht?
Stand: September 2026. Der OpenAI Ads Manager befindet sich in der Beta. Verfügbarkeit, Benutzeroberfläche und Funktionen können sich verändern.








